ZukunftsWerkStadt Ratingen“ – „Inklusion – Der Status quo“
Seit einem Jahr gibt es in Nordrhein-Westfalen einen Rechtsanspruch auf Inklusion. „Jedoch fehlen zur Umsetzung in allen Lebensbereichen nach wie die Ressourcen, um allen gerecht zu werden“, so die CDU-Vorsitzende Melanie Meyer, die am kommenden Mittwoch, 19. August, 19 Uhr gemeinsam mit Ratsfrau Margret Paprotta in die „ZukunftsWerkStadt Ratingen“ zum Thema „Inklusion – Der Status quo“ einlädt. Referentin ist die Landtagsabgeordnete und stellvertretende CDU-Landesvorsitzende Ina Scharrenbach. Die Veranstaltung wird im Schulungsraum, 1. Stock, des TV Ratingen, Stadionring 5, stattfinden. Neben der Referentin wird der TV Ratingen seine Arbeit gleichberechtigter Teilhabe vorstellen.

Inklusion sei kein rein schulisches, sondern ein gesamtgesellschaftliches Thema, erklärt Meyer weiter. Beim Sport beispielsweise wurden in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten auf verschiedenen Ebenen der Gesellschaft Vorstöße in Richtung der gleichberechtigten Teilhabe an Sportaktivitäten von Menschen mit Behinderungen unternommen (Grundgesetzänderung, Angebote auf der Ebene des Breitensports, in Ansätzen barrierefreier Sportstättenbau), und dennoch seien noch erhebliche Anstrengungen von Nöten, bevor von einer tatsächlichen, alle Teilbereiche des Sports - vom Breiten- und Freizeit- über den Schul- bis zum Spitzensport - von gelungener Inklusion zu sprechen sei, so Meyer. Im TV Ratingen gibt es bereits seit Jahren gemeinsame Angebote für Menschen mit und ohne Behinderung. „Aus diesem Grund freut es uns, dass der TV Ratingen im Rahmen der „ZukunftWerkStadt“, neben Scharrenbachs Ausführungen zum Thema, über die Erfahrungen und Herausforderungen von gleichberechtigter Teilhabe im Sport beziehungsweise im Vereinsleben berichten wird.“ Eingeladen sind alle Mitglieder der Arbeitskreise, die seit April tagen, sowie interessierte Bürger.
