Im Vorfeld dieser Veranstaltung - der Termin wird noch bekannt gegeben - stellt die CDU-Fraktion zusätzlich noch einen Prüfauftrag an die Stadt Ratingen: „Wir möchten wissen, welche Möglichkeiten sich auf dem ca. 7000 Quadratmeter großen Grundstück überhaupt realisieren lassen“, begründet das Ewald Vielhaus, CDU-Fraktionsvorsitzender. „Die Schulsportanlage für die Gebrüder-Grimm-Schule unterstützen wir ausdrücklich. Das gilt auch für die Planungsvorschläge der WOGERA. Allerdings sollten hier die Höhe, Dichte und Anzahl der geplanten Wohneinheiten überprüft werden“, so CDU-Ratsmitglied Erhard Schneider. „Die neue Bebauung muss sich dem Umfeld anpassen, damit der Charakter des Viertels bestehen bleibt.“ Die CDU-Fraktion beantragt außerdem, auf dem Gelände frei zu vergebenden Wohnraum zu schaffen, damit auch altersgerechtes Wohnen in Ratingen-Süd gestärkt wird und eine sozial ausgewogene Mischung der Bevölkerung entsteht. Geprüft werden soll auch, so der Antrag, ob auf dem Gelände eine Kita errichtet werden kann, die ihren Schwerpunkt auf den Sport legt. Schließlich könnte die Schulsportanlage mitgenutzt werden. „Wir bitten außerdem darum zu prüfen, ob die Grünanlage Zieglerstraße/ Lingerheide bis in den Karl-Mücher-Weg als attraktive fußläufige Nord-Süd-Achse fortgesetzt werden kann. Die Begrünung der alten und neue Bebauung sollte möglichst erhalten bleiben“, so Erhard Schneider weiter. Abschließend möchte die CDU-Fraktion wissen, ob hier ein Jugendspielplatz/ Bolzplatz errichtet werden kann. „Wir meinen, dass Freizeitsport vor allem auf dem noch nicht sanierten Sportplatz zwischen Schwarzbachstraße und Mettmanner Straße betrieben werden kann. Deshalb beantragen wir, diesen planungsrechtlich abgesicherten Sportplatz bei der Umsetzung der Ziele der Sportentwicklungsplanung einzubeziehen und die Sanierungs- und Gestaltungsergänzungsplanung im Randbereich voranzutreiben.“, erklärt Ewald Vielhaus. „Der Sportplatz liegt nur rund 500 Meter weit entfernt zum jetzigen Sportplatz „An der Lilie“, so dass auch hier die Anwohner sportlich aktiv werden können.“