„Verkehrszeichen dienen der Sicherheit und Orientierung. Wenn sie durch Aufkleber entstellt werden, verlieren sie ihre Funktion und dies mit potenziell gefährlichen Folgen für alle Verkehrsteilnehmenden“, erklärt Stefan Heins, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Ratingen.
Im Fokus der Ursprungsinitiative aus Lintorf/Breitscheid standen insbesondere die Kreuzung Rehhecke/Krummenweger Straße, der Kreisverkehr Brandsheide in Richtung Angermund sowie zahlreiche kleinere Verkehrszeichen entlang der Krummenweger Straße ab Höhe Ulenbroich. In vielen Fällen waren die Schilder durch flächendeckende Beklebung kaum noch lesbar. Diese Situation sei nicht nur optisch ein Ärgernis, sondern stelle ein handfestes Sicherheitsrisiko dar.
„Wir haben in Lintorf und Breitscheid eine Häufung von Fällen festgestellt, in denen Verkehrszeichen stark beklebt sind – von kleinen Aufklebern bis hin zu großflächiger Verunstaltung“, berichtet Oliver Thrun, stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender des Ortsverbandes Lintorf/Breitscheid. „Dass dies nicht nur unschön aussieht, sondern auch gefährlich ist, liegt auf der Hand.“
Die CDU-Fraktion bittet die Verwaltung darum, die betroffenen Verkehrszeichen im Stadtgebiet zeitnah zu reinigen und ihre Lesbarkeit wiederherzustellen. Ziel sei es, eine dauerhafte Verbesserung der Verkehrssicherheit zu erreichen – nicht nur in Lintorf und Breitscheid, sondern in ganz Ratingen.
„Wir wissen, dass nicht alle Schilder in städtischer Zuständigkeit liegen. Trotzdem erwarten wir, dass die Stadt auch dort aktiv wird. Entweder selbst oder durch Koordination mit den zuständigen Stellen“, erklärt CDU-Ratsfrau Theresa Dietz. Die Verkehrssicherheit ende nicht an Zuständigkeitsgrenzen, so Dietz weiter.
Leon Puttkammer, sachkundiger Bürger im OV Lintorf, ergänzt: „Die zunehmende Verschmutzung der Schilder beeinträchtigt nicht nur die Verkehrssicherheit, sondern auch das gepflegte Erscheinungsbild unserer Stadtteile. Dass aus unserer lokalen Beobachtung nun ein stadtweites Thema wird, zeigt, wie wichtig der direkte Kontakt in die Stadtteile ist.“

